Das etwas andere Flussgedicht

Am Strande der Elbe 
ging ich spazieren,
begegnete vielen Gesichtern.
Sie gehörten Verbrechern und Richtern
waren am reden, am singen, dinieren
hatten Haut, weiße, schwarz, rot und gelbe.

Die einen, sie lachten
die anderen weinten
und einige schrien oder schwiegen.
Viele im Stehen und manche im Liegen
die sich am Ufer vereinten
und zahlreiche Andere machten

Die Anderen, die wiederum anders sind
als all die Anderen
zwischen Riesengebirge und Meer.
Wo der Andere will, dass der Andere so ist wie er
Paradoxum beim Wanderen.
Ist nicht jeder von uns ein anderes Kind?

Am Strande der Elbe
ging ich spazieren
begegnete vielen Gesichtern.
Nur die Elbe war immer die selbe

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